EXPERTENRUNDE "Nachhaltige Verankerung von Projektergebnissen in Studium und Lehre", 11. Juli 2016, BMBF/Berlin

Zusammenfassung der Ergebnisse

Anfang Juli 2016 trafen sich auf Initiative von KoBF und HRK-nexus Leitungen der Runden Tische und Vertreterinnen wissenschaftlicher Begleitungen in Berlin zu einem Expertengespräch. Unter dem Thema „Nachhaltige Verankerung von Projektergebnissen in Studium und Lehre“ wurden Erfahrungen zu Transfer und Implementierung in verschiedenen Kontexten diskutiert: Wie können Hochschulen und Projektbeteiligte hinsichtlich beabsichtigter Implementierungsprozesse gestärkt werden? Wie kann es gelingen, Projektziele in die strategische Entwicklung der Hochschule einzubinden und als nachhaltig wirksame Maßnahmen in der Organisationskultur zu verankern? Mit welchen Maßnahmen lassen sich die Erfolgs- und Transferchancen von reformorientierten Projekten für Studium und Lehre unterstützen? Und welcher Führungskultur bedarf es, um die Umsetzung von Entwicklungsvorhaben zu befördern?

Unter den Beteiligten bestand Konsens, dass den Hochschulleitungen eine bedeutsame Rolle bei der Durchführung von Veränderungsmaßnahmen zukommt. Außerdem zeige sich, dass einige Hochschulen reformbereiter seien als andere. Diese zu identifizieren und nach ihren Erfolgsstrategien zu befragen, sei ein weiterer notwendiger Schritt. Die Beteiligten einigten sich auf eine weitere Gesprächsrunde mit Hochschulleitungen reformorientierter Hochschulen. In einem für den 15. November 2016 geplanten erweiterten Gesprächskreis sollen auf Einladung der HRK konkrete Strategien für den Transfer- und Implementierungsprozess von Projektergebnissen in Studium und Lehre diskutiert und erarbeitet werden.

Das Positionspapier der HRK mit dem Titel "Nachhaltige Verankerung und Wirkungsbedingungen von Projektergebnissen in Studium und Lehre" beinhaltet eine Zusammenfassung der Expertengespräche am 11. Juli 2016 und am 15. November 2016.